Am 30. Oktober 2025 sprach der Publizist und ehemalige Offizier der Bundeswehr, Wolfgang Effenberger, auf Einladung der Osnabrücker Friedensinitiative in der Friedensstadt Osnabrück über die Weltlage 2025.
Wir dokumentieren den Beitrag als Tonmitschnitt:
Automatisch erzeugtes Transkript [ohne Gewähr. Es gilt das gesprochene Wort]
Es ist für mich eine große Ehre, dass ich heute vor Ihnen sprechen darf und vor allem mit diesen ehrwürdigen Mauern. Wenn ich diese Holzdecke sehe mit dieser Malerei, geht mir einfach als Baumensch auch das Herz auf. Und vor allem, dass ich hier in dieser Friedensstadt Osnabrück sprechen darf und ich bewundere das immer wieder.
1648 ist absoluter Maßstab, um irgendwie einen tragfähigen Frieden zu machen. Nicht innerhalb von einer Woche, sondern Friede hat ja teilweise zehn Jahre Vorlauf gehabt und sie haben sich getroffen und sie haben miteinander gerungen, ohne der anderen Partei Vorwürfe zu machen, sondern versucht zu verstehen und gemeinsam eine tragfähige Zukunft aufzubauen.
Also das ist ein langer Prozess und das ist beispielhaft, was in Münster und Osnabrück passiert ist, 1648. Und ich versuche immer darauf hinzuweisen, es braucht einen langen Weg mit den Willen aller Parteien, aller Parteien. dass man gemeinsam versucht, eine bessere Zukunft aufzubauen.
Und das kann ich im Moment natürlich gar nicht erkennen und das macht mich auch sehr traurig. Auf der anderen Seite aber, wie gesagt, dankbar, dass ich hier in diesen Mauern da sprechen darf. Das ist für mich wirklich eine große Ehre. Vielen Dank. Unser Thema haben wir ja hier gemeinsam ausgemacht, Weltlage 2025, künftige Konflikte, Wege aus der Gefahr.
Das werden wir zum Schluss noch streifen. Schauen wir mal, was da möglich ist, gemeinsam, wie wir da vielleicht Ideen entwickeln können. Die Weltlage 2025, ich versuche in meinem Vortrag auf die Ursachen zu gehen. Und die Ursachen gehen natürlich, ist klar, weit zurück. Manche können sagen, dann müssen wir bis nach Babylon zurückgehen, aber das mache ich natürlich nicht.
Also die letzten 150 Jahre sind vielleicht schon maßgeblich, weil diese Zielgruppen, Diese Ziele, die heute angestrebt werden in diesen heutigen Konflikten, sind tatsächlich mindestens 150 Jahre alt. Deswegen versuche ich da einen gewissen Bogen zu spannen. Und ich möchte natürlich auch, dass Sie mich als Person kennenlernen, warum ich sowas mache. Gerade ich hatte schon gesagt, ich bin 79 Jahre alt, also mit einer durchaus überschaubaren und immer überschaubareren Restlaufzeit, sage ich mal. Aber es bewegt mich halt und Sie sollen auch erfahren, warum es mich bewegt. Technik, ja, einen Moment. Also, es geht. So, wir haben hier etwas, das mache ich jetzt etwas, natürlich im Schnellverfahren letztendlich zeigt einfach nur auf, wie die Situation heute ist.
Von der Leyen: „Reale Möglichkeit eines groß angelegten Krieges mit Russland“. Sagte sie am 24. Juni in diesem Jahr. Dann unser Kanzler Merz: „Wir sind nicht im Krieg, wir sind aber auch nicht mehr im Frieden.“ Also nur ein bisschen schwanger oder wie?
Dann… Die Bundeswehrzeitung, also vom Bundeswehrverband, jetzt Oktober 25, ist ein Artikel „Der Krieg ist Alltag“, in der Bundeswehrverbandszeitschrift. Ich will nur aufzeigen, wie hier teilweise an den Mentalitäten gearbeitet wird.
Oder hier, Ostdeutschland wird in wenigen Tagen zur NATO-Frontlinie usw. Das wird da so gesehen im Osten, vor allem weil im Görlitz-Raum die Truppenkonzentration einen starken Umfang annehmen und auch die Rüstungsindustrie. Dann haben wir…
Das ist hier der Scott Ritter. Das ist der ehemalige Waffeninspektor der UN, auch im Irak schon. Ein sehr mutiger Mann, der sehr offen ist und sagt, dass also das, was die UN-Inspektion da ermittelt hat, dass das von den USA nicht so übernommen worden ist, sondern propagandistisch anders ausgeschlagen ist. Also ich habe auch das Glück, ihn vor…
sechs Wochen persönlich kennenzulernen auf der Konferenz Mut zu Ethik in der Schweiz und wir haben uns wirklich bestens verstanden. Großartiger Mann. So, jetzt möchte ich, dass Sie jetzt vor diesem dunklen von diesen dunklen Beiträgen, die wir von unserem Politiker gehört haben, vielleicht was für ein noch, was Ihnen vielleicht hoffnet,
vor allem als Osnabrücker Friedensinitiative und zwar seit 1980, da kann ich nur sagen, meinen Respekt. Und ich war am 18. Oktober auf der Friedensdemo in Bregenz und zwar überschrieben, für Frieden und Neutralität. Also Österreich ist ja neutral soweit. Und das war jetzt vor dem Festspielhaus in Bregenz mit einem Umzug durch die Stadt und so weiter.
Jetzt hoffe ich, dass die Technik funktioniert. Nee, funktioniert nicht. Es hätte jetzt ein Friedenslied kommen sollen. Das geht anscheinend mit diesem Programm nicht. Das ist eine Ärztin, die auch Friedenslieder macht. Und sehr bewegend, sehr herrlich gern eingespielt, damit Sie sehen, es gibt Hoffnung. Überall auf der Welt treten Leute auf, kommen zusammen, um sich für den Frieden einzusetzen.
Und hier, das war wirklich ein großartiger Tag in Bregenz. So, nun zurück zum Alltag. Sie sehen hier den amerikanischen Vier-Sterne-General Perkins, der hat hier dieses Heft, das ist Training and Doctrine Command 525-3-1 vom September 2014, also ein halbes Jahr nach dem Mai dann. Und das ist überschrieben, win in a complex world, 2020 bis 2040.
Also der Sieg in einer komplexen Welt 2020 bis 2040. Und in diesem Papier unter 2.4, zukünftige Konflikte überschrieben, haben die US-Streitkräfte die Anweisung erhalten, in diesen beiden Dekaden die von Russland und China ausgehende Bedrohung zu beseitigen. Was heißt das jetzt für Herren, Luftwaffe, Marine, Allkommando, Cyberkommando? Die werden ja keine Missionare schicken. Und Diplomaten glaube ich auch nicht.
Sondern werden das nehmen, was sie haben. Und das sind vor allem die verschiedenen Raketensysteme und die Cruise Missiles und wie auch immer. Und dieses Papier, ich schreibe also seit September 2014 da ist, schreibe ich darüber. Ich werde schon belächelt, ich werde gefragt, ob das mein Steckenpferd ist. Ich muss sagen, vielleicht.
In der ganzen Welt wurde dieses Papier 3,2 Millionen Mal in den Medien behandelt. In der gesamten Welt. In den letzten elf Jahren ist er über elf Jahre alt. Und wissen Sie, wie oft in der Süddeutschen Zeitung, wie oft, ich habe da recherchiert im Archiv der Süddeutschen Zeitung, Null mal. Null. Und meine Freunde,
die also die Süddeutsche Zeitung wie das Privier lesen und sagen, was faselst du denn da? Das glauben wir nicht, das gibt es ja gar nicht. Klar, was nicht in der Süddeutschen Zeitung steht, gibt es halt nicht. So, deswegen bin ich jetzt auch, ja zwar am 10. Oktober, bin ich in die KI gegangen, verschiedene Perplexity, GTP,
DeepSeq und so weiter, haben wir gefragt, welche Relevanz hat heute dieses US-Langzeit-Strategie-Papier, When in a Complex World? Und da wurde… einfach festgehalten, hat heute große Relevanz für die Ausrichtung und Entwicklung der US-Armee und ihre operationellen Konzepte. Nach Punkt 2, Punkt 4 und Kernabschnitten des US-Strategiepapiers usw. ist das explizite Ziel der US-Streitkräfte,
im Verbund mit alliierten und multinationalen Kräften, den von Russland und China ausgehenden Bedrohungen aktiv zu begegnen, sie abzubauen und im Ernstfall militärisch zu sehen. Das ist also ganz aktuell von den gängigen KI-Plattformen. Und weiter, das Dokument nimmt dabei eine klare sicherheitspolitische Ausrichtung auf die Möglichkeit auch groß angelegter Konflikte und Kriege gegen technologische und
militärische gleiche oder annähernd gleichwertige wie Russland und China. Ganz offen, ganz offen. Bloß in unseren Medien liest man davon ja eigentlich relativ wenig. Am 22. November hatte Präsident Biden damals die neue nationale Verteidigungsstrategie herausgegeben. Und hat natürlich Bezug genommen auf dieses Tread-on-Papier. Und da steht nichts anderes drin. Aufgabe ist es,
der Streitkräfte in diesem Zeitraum die Bedrohung von Russland und China abzubauen. Und 14 Tage später danach hat der US-Kongress folgende Handreichung des wissenschaftlichen Dienstes herausgebracht. Und da steht also drin, ich zitiere daraus, um regionale Hegemonie in Eurasien zu verhindern, sind anscheinend viele militärische Operationen der USA, und jetzt schauen Sie, im Ersten und Zweiten Weltkrieg,
zahlreiche militärische Kriegseinsätze und alltägliche Operationen der USA seit dem Zweiten Weltkrieg zu einem nicht geringen Teil zur Unterstützung dieses Ziels durchgeführt worden. Und dieses Ziel geht weiter. Zurück zum Ersten Weltkrieg. Das ist hier der Kardinal Murphy Forley, Erzbischof von New York. Der war zu diesem Zeitpunkt auf dem eucharistischen Weltkongress in Lourdes. Und sagte also,
eine Woche vor Ausbruch des Ersten Weltkrieges, sagte also, der Krieg, der in Vorbereitung ist, wird ein Kampf zwischen dem internationalen Kapital und den regierenden Dynastien sein. Hier gemeint die Romanovs, Habsburger und Hohenzollern. Das Kapital wünscht niemanden über sich zu haben, kennt keinen Gott oder Herrn und möchte alle Staaten als großes Bankgeschäft regieren lassen,
Ihr Gewinn soll zur alleinigen Rechtsschnur der Regierenden werden. Business einzig und allein. Und da kann man sagen, wenn wir uns heute umschauen, war es sehr visionär, was er da gesagt hat. Von 1934 bis 1936 hat der Senator Gerald P. Nye gesagt, die Verdacht gehabt, dass nach dem Scheitern des New Deals von Franklin Delano Roosevelt,
dass er keine andere Möglichkeit hat, um jetzt mit den USA neu in einen Krieg zu führen. Und er hat dann im Kongress einen Untersuchungsausschuss, mit dem er eigentlich den feststellen wollte, warum die USA 1917 in diesen Krieg eingetreten sind. Hat er aber so nicht formulieren können und hat deswegen gesagt,
das ist der Munitionsuntersuchungsausschuss und den hat man dann genehmigt und der hat zwei Jahre untersucht und stellte nach zwei Jahren fest, und so findet man das auch im Kongress heute noch, die USA wurden 1917 durch Banker und Rüstungsindustrielle in diesen Krieg getrickst. Und das sind die Gleichen, die heute da an diesem Krieg verdienen.
Und die Mabel Dwight hat dann hier diese Lithographie gemacht, die Kaufleute des Todes, the merchants of death. Ja, und Friedrich Schiller, der wusste das vorher schon, dass das so ist, der beste Kaufmann ist der Krieg. Er macht aus Eisengold. Und das können wir ja heute ja wirklich beobachten. So, und nun zu meiner Person. Also,
ich bin also ein Jahr nach Kriegsende und wenige Wochen nach der Vertreibung meiner Eltern aus der Grafschaft Glatz, das ist ja hier unten, Schlesien, aus der Grafschaft Glatz, deportiert worden. Und diese Vertreibung begann also am 19. Februar 1946 und war am 25. August 1947 weitgehend abgeschlossen.
Mutter war mit mir im achten Monat schwanger und ich bin dann in Norddeutschland zur Welt gekommen. So, und hier sehen wir noch einmal, der Zug fuhr dann durch die ehemalige sowjetische besetzte Zone. Und das hat mich eigentlich immer bewegt, auch in meinem Leben. Die Züge, die aus Schlesien dann Richtung Norden, Nordwesten fuhren,
da wurde ein Teil auch in der sowjetisch besetzten Zone ausgeladen. Also es war reiner Zufall, hielt der Zug in der sowjetisch besetzten Zone oder ging der weiter bis nach Norddeutschland. Und so bin ich in Deutschland aufgewachsen und mir war immer klar, wenn unser Zug vorher ausgeladen wäre, wäre ich in der DDR sozialisiert worden.
Ich war mir immer bewusst, dass das wirklich schon ein Zustand war, für den ich nichts konnte und versuchte dem auch soweit gerecht zu werden. Und war deshalb auch natürlich immer politisch sehr interessiert. Und da war ich 16 Jahre alt, 1962, die Kubakrise, wo die Khrushchev auf Kuba dann Raketensysteme stationiert haben,
die also mit den entsprechenden Radien tatsächlich die USA weitgehend bestreichen konnten. Und was passierte nun? US-Präsident John F. Kennedy holte seinen Berater, den George Bundy, und sagte, Mr. Bundy, verstehen Sie das? Was würden dann Moskau machen, wenn wir vor deren Haustür sowas machen würden? Und da sagt der Bandy, das kann man nachlesen im Kongress, Mr. President,
das machen wir seit 1955. Unsere Raketen, Jupiter-C-Raketen, stehen in der Türkei und Großbritannien und bedrohen Russland. Und dann hat Kennedy zum Telefon mit Khrushchev und so weiter und dann haben die beiden gesagt, mir geht es nur zu zeigen, was es bedeutet, wenn man von der eigenen Haustür solche Raketensysteme hat und die müssen abgebaut werden.
Und Kennedy hat gesagt, ja, Sie werden zurückgezogen, aber mit der Bitte, er hat im nächsten Jahr schon Wahl, wenn er das öffentlich wird, dass die USA Jupiter-C-Raketen aus der Türkei abziehen, verliert er die Wahl, mit Sicherheit. Also die Bitte an Khrushchev, Das geheim zu halten, dass die USA ihre Raketen abziehen.
Und nur offiziell die Russen ihre Raketen aus Kuba. Und Khrushchev hat gesagt, wenn es dem Frieden dient, dann ist das in Ordnung. Und so haben sie es auch gemacht. Aber das wusste ja keiner, bei uns und ich auch nicht. So, und dann bin ich also zwei Jahre später Soldat geworden, weil mir ja klar war,
dass die westliche Freiheit und Demokratie verteidigt werden müssen. Und hier als junger Leutnant, wo ich die Kompanie zum Gelöbnis führe, war überzeugter junger Offizier, ich wollte bewahren und beschützen und so weiter. Bis ich dann im Laufe meiner Dienstzeit eingesehen habe, nein, das ist eigentlich gar nicht geplant.
Es geht hier eigentlich letztendlich in diesem Kalten Krieg um die Vorbereitung einer unvorstellbaren Verdichtungsorgie. Und so bin ich dann später da als… Demonstrant in München 2006, als der Krieg gegen den Iran vor der Haustür stand, haben wir jeden Montagabend in der Fußgängerzone für eine diplomatische Lösung im Iran-Konflikt geworben. Von April an bis Dezember.
Damit Sie sich einmal sehen, als junger Hauptmann nach dem Ingenieurstudium. hatte ich im Stab eines Pionierregiments in München, hatte einen großen Panzerschrank im Raum, in dem war ein Auszug vom scharfen General Defense Plan mit den Aufgaben für die bayerischen Pioniere an der tschechischen Grenze. Und meine Aufgabe war es, mit den
Vorgaben der US-Amerikaner, diese Aufträge umzusetzen in Befehle für die Bundeswehr. Das heißt, es war alles streng geheim. Ich war da alleine mit 26 Jahren, habe mich in diesen Krieg hinein beamen müssen und einmal in der Woche kam der Kommandeur und wusste, was ich da so zu Papier gebracht habe und dann wurde er geändert.
Ich konnte nur mit ihm darüber sprechen, sonst mit keinem Menschen auf dieser Welt. Nur mit ihm. Und das war nicht leicht. Und ich bin dann abends in die Hochschule für Politik gegangen und habe das zwei Jahre gemacht, damit ich mir auch andere Gedanken kam. Also meine Aufgabe war, und da habe ich dann ein Blatt, ich sagte,
das glaubt ihr später kein Mensch. Ich habe aus diesem Papier, aus diesem Befehlspapier für den Krieg, eine Seite unterschlagen und habe auf dieser Seite, auf der Rückseite, meine geheime Arbeitsplatzbeschreibung abgetippt und aus der Kaserne geschmuggelt. War eine Straftat, gar keine Frage. Aber ich habe gesagt, das glaubt ihr später, ich brauche einen Beweis für das, was sie vorhatten.
Und das ist hier also meine Aufgabe, das Erkunden von ADM-Sprengkörpern, das heißt Atomic Demolition Munition, also Atomsprengkörper, ganz einfache Atomsprengkörper von 0,01 Kilotonne bis 1 Kilotonne. Erarbeiten von Wirkungsanalysen und so weiter und im sogenannten Ernstfall hätte ich einen atomaren Sperrzug führen müssen, einen Bundeswehrzug mit einem Trupp Amerikaner und den Atomsprengköpfen.
Und gleichzeitig im Jahr 73, als ich das machte, gab es die neue Führung im Gefecht. Und da stand unter der Ziffer 3326 der Auftrag für den Pionierer, beim Gefecht unter atomaren Bedingungen eignet sich Atomsprengladung besonders zum Unterbrechen des Verkehrsnetzes. Das hätte ich also machen müssen mit meinem Sperrzug. Das heißt, alles was wir im Verkehr haben,
ob das Brückenbauwerke, alles was zum Verkehr gehört, hätte zerstört werden müssen. Und da habe ich gesagt, also das ist ja einfach unglaublich und so salopp beim Gefecht unter atomaren Bedingungen. Man ist davon ausgegangen, dass dieser Krieg unter atomaren Bedingungen geführt wird. Und die nukleare Planungsgruppe hat im Juni 1973, zur gleichen Zeit, hat die festgelegt…
auf der Tagung in der Ingolstadt, zwischen Weser und Weichsel, das war das angedachte Kriegsgebiet-Szenario, 2100 Atomzielpunkte. Aber das ist ja nicht bekannt geworden. Und nun bin ich, ich kann hier nicht Berufsoffizier sein, bin ich dann nach 12 Jahren ausgeschieden, Und das war also 1976. Ich hatte also die, das war ja streng geheim, was ich gemacht habe,
ich hätte also nie in den Osten reisen dürfen. Nie. Aber ich sage, und es ging, 1977 begann die Nachrüstungsdebatte. Dass die Sowjetunion und der Warschauer Pakt, dass die so stark sind, dass wir jetzt wieder kräftig auf- und nachgerüstet werden sollen. Und ich habe es einfach nicht geglaubt. So, und ich sage, ich mache jetzt Folgendes, ich fahre jetzt,
mit Studiosusreisen nach Moskau und dann mit der transsibirischen Eisenbahn, ein bisschen eher kurz. Ich bin ja froh, dass mein Bruder dabei war. Wir waren dabei. Und das war 77. Und jetzt 2025 im September, das war auch im September, bin ich zu einer Rundreise durch China, auch wieder mit Studiosusreisen und wollte wissen,
wie sieht die Situation in China aus? Ist China in der Lage, sich zu verteidigen? Ich wollte mir noch mal einen Einblick verschaffen, und zwar, wie das damals 77 war. Ich sehe vom Militär ja wenig in Russland, eigentlich gar nichts. Ich kann nichts über das Militär aussagen, aber ich kann, wenn man einen Krieg führen will,
braucht man eine entsprechende Infrastruktur. Ich brauche eine Industrie, die Power… Powervoll ist und das machen kann. Und danach habe ich dann meine Analyse gemacht letztendlich und habe gesagt, also mit dieser transsibirischen Eisenbahn, wir sehen, es ging also von Moskau, hier Katharinenburg vorbei, das ist die Region Svetloffs,
Da ist jetzt auch noch die Wirtschaftskraft, also die Rüstungsbetriebe sind da angesiedelt. Und da war ich jetzt mit meinem Cousin. 2023 waren wir in Yekaterinburg. Wir haben uns das so weit angesehen. Wir haben mit den Menschen da gesprochen. Und dann bis nach Erkutzt sind wir dann gefahren. Und ich habe also die Industrieanlagen alle fotografiert entlang dieser
Eisenbahnstrecke und kam zum Schluss… Alles sowas von marode, wie später die Bilder, die wir aus Bitterfeld hatten. Wie die DDR-Industrie komplett fertig ist. Die Sowjetunion ist nicht in der Lage, einen längeren Krieg zu führen. Überhaupt nicht, weil das die Wirtschaft einfach nicht mehr herbringt. Die Wirtschaft ist komplett kaputt.
So, klar, da war die Rüstungsausgaben bei 13,5% vom BIP. Hält kein Staat durch, hält kein Staat durch. Und wir die 5% auch nicht, wohlgebe, kommen wir noch drauf. So, und die Jekaterinburg, da werden wir dann von Jekaterinburg geflogen nach Bratz in die Mitte von Sibirien. Und ich hatte immer noch meinen Erkundungsauftrag, meinen selbstverordneten Erkundungsauftrag.
Hier in diesem Flughafen bin ich dann in die Halle und natürlich, das war auch zivilmilitärisch, klar, überall Fotografieverbot und so weiter strengstens. Und ich bin in den Hauptsaal, habe geguckt, wo ist da ein Stor, wo kann ich mich verstecken, wo sehe ich in das Vorfeld,
habe mich hinter einem Stor verschenkt mit meinem Teleding und vor mir waren dann so zwei Ilyushin, auch ganz neu, Und da kamen Dutzende von Bäuerinnen mit Körben und Gemüse und Obst und so weiter und sind da in diese Maschinen rein und die hat abgehoben nach Moskau. Ich sage, wenn die Versorgung in Moskau so bewegstellt,
hier die moderne Militärmaschinen und dann Bäuerinnen mit ihren Körben. Gut, ich denke, das wird wohl nur für die Nomenklatura sein in Moskau. Mehr geht ja eigentlich nicht. Und dann waren die weg und dann dachte ich, ich sehe nicht richtig. in 800 Meter Entfernung, da war dann ein Shelter nach dem anderen mit der MiG-21.
Das war ja die Kampfmaschine im Kalten Krieg, legendär, einfach legendär. Und ich sehe wie an der Perlenschnur eine nach der anderen in der Morgensonne glänzend. Und ich sage, oh, die Wirtschaft ist kaputt. Aber die Luftwaffe ist das… Voll schlagkräftig. Und ich sage, die sind in der Lage, auch wenn sie keinen Krieg führen können,
aber sie können innerhalb von drei Tagen Europa in Schutz und Arsch legen. Das schaffen die schon auch. Und da habe ich gesagt, mit so einem Gegner, den sollte man nicht mehr reizen, sondern man sollte mal vielleicht mit denen in Verhandlungen treten, wie auch immer. Also das war mein Motiv. Und dann bin ich… Drei Monate später,
das war Ende Januar, bin ich, wie das Schicksal so wollte, eingeladen und habe ich einen Befehl bekommen zu einer Wehrübung an die Schule Innere Führung. Da waren wir 50 Reserveoffiziere vom Leutnant bis Oberstleutnant. Auftrag für uns war, Argumente für die Nachrüstung zu finden. Da war ich ja genau richtig. Ich habe mich da zu erkennen gegeben.
Also das war eine Arbeitsgruppe Sowjetunion, das war die größte. Da habe ich das so erzählt, wie auch was ich gemacht habe, was ich gesehen habe und so weiter. Und dann durfte ich auch den Kurzvortrag halten und kam also zu diesem Schluss, den ich jetzt auch gesagt habe, die sind nicht in der Lage, die Wirtschaft ist total kaputt,
die sind nicht in der Lage, einen Krieg zu führen, aber die Luftwaffe ist so schlagkräftig, dass sie in der Lage ist, Europa in Schuld und Asche zu legen. Da war natürlich Tumult, da haben wir gesagt, der ist vom KGB gekauft, das kann nicht sein, wenn der, ach so, wollte ich noch sagen, da kam dann ein Luftwaffenhauptmann rein,
hat den Stor weg, mich da gesehen mit dem Tille, Und ich habe in dem Moment nichts, den in die Augen geschaut, der war so groß wie ich, braune Augen, einfach so und den in die Augen geschaut. Ich dachte, unter zwei Jahren Gulag geht das jetzt nicht ab. Und der hat aber nur so und so, bedeutet,
ich soll alles einpacken, nicht den Film rausgenommen und berichtet, sondern nur einpacken. Und dann ist der gegangen. Aber ich habe dann nicht mehr fotografiert, weil ich dachte, das kannst du dir doch mal riskieren. Aber das habe ich da gesagt und habe auch gesagt, dass ich mich hier eines Dienstvergehens schuldig gemacht habe, ich hätte nie rüberfahren dürfen.
Aber aus diesen Motiven bin ich gefahren. Und da dachte ich, jetzt kommt irgendwann mal der militärische Abschämdienst und nimmt mich da in die Zange, verrückt mich und so weiter. Oder der BND sogar. Aber nichts, gar nichts. Ein Teil hat mich gestimmt und gesagt, das kann nur ein Doppelagent sein, vom KGB umgedreht.
Und am letzten Abend hatten wir in einem Weinkeller Weinprobe alles vom Feinsten. Und da hieß es, Hauptmann Effenberger in einem Nebenraum. Da dachte ich, jetzt sind Sie endlich da. Jetzt sind Sie endlich da. Nein, da war der stellvertretende Schulkompetenz, ein Luftwaffenoberst, der auch meine… meinen Beitrag gehört hat er am ersten Tag. Der war da, sagt Herr Effenberg,
ich wollte die Gelegenheit nutzen, mich mit Ihnen einmal in Ruhe zu unterhalten. Da hat er einen Tisch gehabt, da war alles Köstliche drauf, was dieses Weingut hervorgebracht hat. Und dann hat er gesagt, dass der Vortrag ihm sehr gut gefallen hat, aber das konnte er natürlich nicht nach außen zeigen. Konnte er nicht.
Und er sagt, ich bin durch meine Studien alleine zum gleichen Ergebnis gekommen wie Sie. Aber glauben Sie, das will hier jemand hören? Niemand. Und dann entschuldigen Sie bitte, dass ich nicht so mutig bin, dass ich Sie da unterstützt habe. Aber haben Sie Verständnis. Ich habe noch drei Dienstjahre. Meine jüngste Tochter macht im nächsten Jahr in Koblenz Abitur.
Und ich möchte meiner Familie nicht noch eine weitere Versetzung zumuten. Vor allem, weil es nichts bringt. Sie wollen es nicht hören. Also das war die Situation. Und dann ging es natürlich fort weiter. Nach 12, 13 Jahren war die Sowjetunion Geschichte. Der Warschauer Vertrag war Geschichte. Nein, die Sowjetunion lag noch in Agonie.
September, die ist ja erst Ende Dezember, hat die sich ja aufgelöst. Also bevor sie sich überhaupt auflöste, hat schon auf einer… Rede, auf einer nationalen Rede, der George Herbert Bush, das geprägt Toward a New World Order. Auf zu einer neuen Weltordnung und hat sofort den Krieg natürlich auch mit dem Irak begonnen. Also dieser Krieg,
der dann im Januar begann, 1991, da gab es dann die Sowjetunion schon nicht mehr. Und Das war dann, da hat jeder Deutsche dann für diesen Irakkrieg 1000 Mark zahlen dürfen, jeder. Der Beitrag, damit wir nicht teilgenommen haben, das haben wir Helmut Kohl zu verdanken. Und wir haben seitdem, Karneval,
die Amerikaner haben dann 1991 den Karneval verboten und haben dann der deutschen Spaßindustrie erlaubt, dann für den 31. Oktober Halloween vorzubereiten. Das war so das Entgegenkommen. Seitdem haben wir Halloween. Ich gehe das schnell durch, müssen wir nicht alle lesen. Seit dem 11.09.1990, also seit der Aussage von Bush, diese ganzen Kriege, die möchte ich jetzt nicht alle durchdeklinieren,
das können Sie selber machen. Also es hört eigentlich gar nicht auf. Und dann anschließend natürlich die Osterweiterung der NATO-Politik. Alles, seitdem wir nicht mehr die Bipolarität in der Welt hatten. Hier NATO und auf der anderen Seite Warschauer Vertragsstaaten oder Warschauer Pakt. Wohlgemerkt, der ist ja auch erst 1955 gegründet worden, also sechs Jahre nach der NATO,
wie auch immer. Und nun bin ich dann jetzt nach China. Das wollte ich eigentlich schon, seit ich das Papier gelesen habe, von 2014, Winning a Complex World. Ich dachte, ich muss mir einmal China angucken. Aber das war damals noch nicht so, weil 2014 war China noch völlig unbedeutend eigentlich. Und auch die BRICS-Staaten waren völlig unbedeutend. Die BRICS,
Also BRICS ist ja Brasilien, Russland, Indien, China und ein Jahr später kam Südafrika dazu. Die haben sich zum ersten Mal ja getroffen 2009 informell in Yekaterinburg. Das erste Treffen überhaupt 2009. Und dann ging es ja langsam und stetig, aber stetig weiter. Aber jetzt war es mir wichtig, dass ich mir einmal das Land angucke,
weil die Aussagen amerikanischer Politiker, auch jetzt vom Hackset, jetzt erst in diesem Jahr, unser Feind, unser Gegner ist China und sonst niemand. So, die muss ich mir angucken. Und dann war ich da und habe dann, ach jetzt geht das leider auch nicht, auch kein Ton, macht aber nichts.
Ich bin hier auf dem Platz des himmlischen Friedens am 16. September 2025. Und machte eine Grußbotschaft an meine Freunde hier in Deutschland oder für meine Website. Und da habe ich nur gesagt, ich stehe hier auf dem Platz des himmlischen Friedens. Grüße. Und dann bitte einen aus der Reisegruppe in Schwenk um den Platz des himmlischen Friedens.
Können wir jetzt nicht machen. Und ein gigantischer Platz. 1450 gebaut. Der größte Platz der Welt. Also was da visionär China da ist, das kann man sich eigentlich gar nicht vorstellen. Aus der Geschichte heraus. Und dann nach 43 Sekunden, ich habe auf diesem gigantischen Platz eigentlich keine Polizisten gesehen, aber nach 43 Sekunden,
mit dem Video hätte man es sehen können, funktioniert ja leider nicht, war ich flankiert von zwei Polizisten. Sehr sportlich, oder? Schon eine sportliche Angelegenheit. Und da dachte ich, ja, die haben gesehen, ich hatte so einen vorbereiteten Handzettel, den ich jetzt hier auch habe.
Den hatte ich so, wie die das aber, 43 Sekunden, also ich begeisterte es bis heute noch nicht. Und dann musste ich das natürlich sofort einstellen. Und ihr seht jetzt hier, da hat spontan wenigstens noch ein Foto gemacht. Ein Polizist rechts und der andere war links. Und mein Handzettel auf dem Rücken.
Und da musste ich, ja, hatte gezeigt mit Übersetzung, wo bin ich her und wie auch immer. Aha, ich habe die Karte von meiner Reisebegleitung da von Peking. dem die Adresse gegeben und der musste dann kommen und musste den Zettel übersetzen und da waren die mit dem Inhalt ja auch zufrieden, da stand da nichts Bösartiges drauf.
Und dann durfte ich, wurde ich da belehrt, dass ich also auf dem Platz des himmlischen Friedens zwar fotografieren darf, ich kann auch ein Video drehen, aber keine Videobotschaft. Man hätte ja zur Revolution aufrufen können, ich weiß es nicht. Also da sind die sehr… Ich habe dann diese Videobotschaft gemacht zwischen dem Platz des himmlischen Friedens,
da geht dann eine Straße hin zur verbotenen Stadt und da habe ich mir eine Stelle gesucht, wo ich auch keine Kameras gesehen habe und dann habe ich meinen vorbereiteten Sprechzettel so weit da reingeschoben und dann habe ich diese Botschaft von da aus gemacht. Was mir in China besonders mit dieser Reise, die ich gemacht habe,
also ich bin dreimal mit dem Zug gefahren, ich bin einen Inlandsflug und eine dreitägige Schifffahrt auf dem Yangtsee, der dann an einem Dreistuchtenstau dann endete und so weiter. Ich habe das ja wieder nur mit den Augen des Bauingenieurs gesehen. Der Damm ist 185 Meter hoch. Die haben über 100 Meter angestaut, 150 Meter oder so.
Auf 600 Kilometer wurde während des Baus gleichzeitig die gesamte Infrastruktur, Dörfer, Städte um 150 Meter nach oben verlegt. mit gigantischen Tunnelsystemen und Brückenbauwerken und so weiter. Also das ist schon auch für mich eine unvorstellbare Leistung. Und jetzt bauen sie gerade seit Sommer 2025 einen Staubamm in Tibet und staunen da letztendlich die Quellen des Ganges an.
Der ist dreimal so groß wie der. Dreimal so groß wie der. Gibt natürlich diplomatische Verwicklung. So, und ich wollte nur zeigen, um auf der Aussichtsplattform Ein Gedränge, wie man sich das nicht vorstellen kann. Die Chinesen, die da sind, der schaut vielleicht ein bisschen mürrisch, aber die sind einfach, wie soll ich sagen, stolz auf die Innovationskraft Chinas.
Ich bin voller Stolz. Und das habe ich woanders ja auch noch gesehen, ob das jetzt in Shanghai, auf dem Shanghai Tower war oder wie auch immer. Und natürlich auf den antiken Städten, das war auf der Mauer zum Beispiel, die Chinesen, die Mauer, 21.000 Kilometer lang, über 2000 Jahre dran gebaut. Da sind die Chinesen voller Stolz.
Unsere Kultur haben wir gebaut. Gegen den Einfall der nomadischen Völker aus dem Norden und wie auch immer. Oder die Terrakotta-Armee in Xi’an. 8000 Tonsoldaten, so zwischen 1,80 und 2 Meter, also ein bisschen größer gemacht als die Chinesen damals waren. 8000 Soldaten und zwar jeder unterschiedlich. Alle Waffengattungen. Alles. Eine ganze Armee, aber eine Tonarmee. Als Grabbeigabe.
An dieser Armee haben 700.000 chinesische Künstler damals gearbeitet oder Handwerker. Was für eine Leistung. Also Und da sind die Chinesen natürlich unglaublich stolz drauf, wie auch in der verbotenen Stadt, die Bauwerke da. Einfach grandios. Und das muss man einfach sehen. Und die haben ja dank Konfuzius oder ihrer Sozialisierung, hat die Individualität, so wie bei uns,
nicht diesen Stellenwert, sondern wir sind eine Gemeinschaft und nur in dieser Gemeinschaft können wir auch so weit überleben. Also, das habe ich spüren können in China. Und wir sehen auch, was Sie hier angeschaut haben, überall Brückenbauwerke, überall wird gebaut. Und zwar mit einer Schnelligkeit, die mich wirklich erstaunen lässt.
Und hier in Changsha, modernste Bauwerke, das ist eine Museumsanlage von Zaha Hadid. Das ist ja die Stararchitektin der Welt. Die baut mitten in China. Kann ich gar nicht mehr. Es ist alleine die Statik davon zu berechnen. Ich glaube, da würden wir hier in Deutschland kommen noch jemanden finden, der das vielleicht könnte. glaube ich mal.
Also ich habe nur sowas gesehen, die Bahnhöfe, die Bahnhöfe so groß wie unsere Flughäfen, da alles solche Architektur, da frage ich mich, wie die das berechnen. Also das geht ja nur mit infiniten Elementen oder Differenzialgleichung oder weiß ich was. Und alles die Böden, es ist einfach… Ich bin aus dem Staunen nicht mehr herausgekommen.
Jetzt hätte ich hier noch was gezeigt, Eindrücke aus Shanghai, aber der Film geht auch nicht. Aber Sie können sich das vorstellen, es ist einfach gigantisch. Es ist einfach gigantisch. Also Peking selber ist die Stadt der Gegenwart. Xi’an mit der Terracotta-Armee und mit der ältesten Moschee der Welt. Eine Moscheeanlage, muss ich ja sagen, aus dem 7. Jahrhundert schon.
Komplett intakt. Da wird gebetet drin. Und dann die Stadt der Zukunft, das ist natürlich Shanghai. Aber leider kann ich jetzt auch nicht zeigen. Und dann stolz auf ihre beeindruckende Vergangenheit. Da haben wir hier einmal die Mauer, sehen wir hier. Oder jetzt in der Ausgrabber dieses Tonpferd. Und da stehen die davor und drücken sich die Nasen platt.
Und sind einfach stolz, voller Stolz auf die kulturelle Leistung ihres Volkes. Muss man einfach mal so sehen. Und jetzt hatten wir am 3. September den 80. Jahrestag über den Sieg über Japan. Also wenn ich den Chinesen komme und sage, der Zweite Weltkrieg, also hier in Deutschland, naja klar, 1. September 1939 bis 8.
Mai 1945, da gucken einen die Chinesen völlig unglaublich an. Wie bitte? Der zweite Weltkrieg begann Ende November 1937, nämlich mit dem Überfall der Japaner auf die Manchurei. Und in Nanking sind alleine in den ersten 14 Tagen im Dezember 1937 zwischen 200.000 und 300.000 Einwohner massakriert worden von den Japanern.
Und öffentlich verbrannt, in riesigen Bergen verbrannt, wie auch immer. Und der Krieg endete mit der Kapitulation Japans am 2. September, deswegen die Feier am 3. Und hier auch, wir sehen, das ist das Zeichen jetzt zur 80-Jahr-Feier, die chinesische Mauer natürlich und dann der Krieg, also die 80 Jahre hier und Gedenkfeier des 80.
Jahrestag des Sieges im chinesischen Widerstandskrieg gegen die japanische Aggression im weltweiten antifaschistischen Krieg. So sehen die das. Und wenn wir auch jetzt über Taiwan was hören, das wusste ich ja auch nicht, dass im ersten japanisch-chinesischen Krieg von 1894, da haben die Japaner erstmalig China überfallen und haben die Insel Taiwan allektiert. Also wenn die Taiwan hören,
dann wissen sie, aha, zunächst von den Japanern annektiert und 1945 haben die USA die Nationalchinesen in eine Heimstatt gegeben auf Taiwan und so weiter und sind jetzt auch da und sind jetzt dabei, mit den Japanern gemeinsam uns wieder zu bedrohen. Das ist das, was so rüberkommt. Und Xi Jinping hat da in seiner Rede nichts anderes gemacht,
als auf diese 150 Jahren der absoluten Demütigung Chinas durch den… Opiumkriege der Briten, dann durch die Amerikaner, die Amerikaner Einfluss in der Revolution, dann im Zweiten Weltkrieg und dieses Leid, was da Japan zugefügt worden ist, und da muss man die Chinesen nicht kriegstüchtig machen, die sagen, das lassen wir nicht ein zweites Mal zu,
dass uns die Europäer und die Japaner so viel Leid zufügen. So einfach ist das. So einfach ist das. Und hier jetzt auch an dem Jahrestag Chinesische Soldaten. Und hier ein Xi Jinping, eingerahmt von einigen wichtigen Politikern dieser Welt. Putin war natürlich auch da. Und Kim Jong-un aus Korea. Die Beziehungen von China und Korea sind ja so alt.
Seit dem Einmarsch der Japaner 1911, als sie Korea unterjocht haben, haben die Chinesen versucht, den Koreanern zu helfen. Seit 1911. Also da gibt es eine tiefe Verbindung letztendlich. Und dann der Krieg 1951 in Süd-Nordkorea. Das ist auch nicht vergessen. Also da ist irgendwas da von dem.
Und das war ja, wie gesagt, das Ende des Zweiten Weltkriegs auf der Welt. Am 2. September. Und am 3. haben die Chinesen das jetzt gefeiert. Und da haben die alle Staatsoberhaupte der Welt eingeladen. Alle. Gekommen sind aber nur die hier, die ich jetzt hier auf der Karte habe. Also in erster Linie die Staatschef aus den BRIC-Staaten,
aus der Shanghai-Organisation und dann ein paar Ausnahmen, der FIKO aus der Slowakei und der Orban aus Ungarn. Das war dann im Prinzip alles. Und da meine ich auch, dass das Ende des Zweiten Weltkrieges mit diesem unvorstellbaren Leid hätte eigentlich alle Staatsoberhäupter da hinbringen müssen nach China und sie hätten sich da mal zusammensetzen müssen und das mal reflektieren.
Aber nein. Und das ist in China natürlich auch sichtbar gewesen, dass der Konflikt mit dem Westen nicht mehr zu verhindern ist. Der ist da und sie bereiten sich darauf vor. Und dieser Konflikt letztendlich ist ja geopolitisch motiviert. Und zwar seit 1904, als der britische Geograf Helfer Mackinder diese Aktion geprägt hat, wer über Osteuropa herrscht,
beispielsweise jetzt auch die Ukraine, Beherrscht das Herzland, das ist jenseits des Urals vom Eismeer bis zum Kaspischmeer. Und wer über dieses Herzland herrscht, beherrscht die Weltinsel, nämlich Eurasien. Und wer Eurasien beherrscht, beherrscht die Welt. Und das spukt, und das war schon im Ersten Weltkrieg ein strammes Motiv für die Briten und für die Amerikaner, in diesen Krieg einzugreifen.
Und es ist bis heute ja geblieben. Und im Versailler Vertrag 1919 war schon klar, hier mit Artikel 231, wurde ja Deutschland als Urheber für alle Verluste und Schäden verantwortlich gemacht. Aber es ging eigentlich um ganz was anderes. Es ging wirklich um diese Doktrin da von dem Mackinder. Der war dabei in Versailles.
sodass nun der Versailler Vertrag darauf abgestellt war, diese beiden Staaten, Deutschland und Russland, so zu trennen, was vor allem durch die Stärkung Polens erreicht wurde. Und das haben wir, das hat der Professor Hanno Beck, der hat das in meinem Buch, im Vorwort meines Buches Geoimperialismus geschrieben. Und das können wir jetzt ja beobachten.
Also der Anker des US-Flugzeugträgers Europa, der war ja bis vor, sagen wir mal, Acht Jahren war der ja noch in Deutschland, der Anker. Der ist jetzt in Polen. Und das hat er mit den Staatsbesuchen der beiden deutlich gemacht. Der ist nach Warschau geflogen, hat sich da mit der polnischen Führung getroffen,
dann ist er zurück nach Washington und einen Tag später musste Olaf Scholz bei ihm zum Rapport erscheinen. Also er hätte ja auch über Berlin zurückfliegen können von Warschau aus. Nein, also um der Welt ganz deutlich zu zeigen, um was es hier eigentlich geht. vielleicht auch noch am Ende des Zweiten Weltkrieges,
schrieb also im Mai Winston Churchill an das Außenministerium, an das britische Außenministerium, ich zitiere ihn, der Zweite Weltkrieg wäre nie ausgebrochen, wenn wir nicht unter dem Druck der Amerikaner und neumodischer Gedankengänge, die Habsburger aus Österreich-Ungarn und die Hohenzollern aus Deutschland vertrieben hätten. Denken Sie, was der Kardinal Murphy Farley geschrieben hat vorher.
Es geht darum, die Dynastien zu vernichten. Indem wir in diesen Ländern ein Vakuum schufen, gaben wir dem ungeheuer Hitler die Möglichkeit, aus der Tiefe der Gosse zum leeren Ton zu kriegen. Und Churchill war es auch. der bereits am 1. Juli 1945 die Sowjetunion angreifen wollte, und zwar in dem Operationsplan Unthinkable, das Undenkbare. Am 1.
Juli 1945 wollten die also mit 112 Divisionen die Sowjetunion zurückrollen, um Polen zu befreien, letztendlich. Und ich habe das gefunden, als ich da jetzt in Königsbeck war oder Kaliningrad auf der Rückreise in der Tankstelle in Polen. Da gehe ich mal so die Dinge, schaue mal, was haben die da so an Medien.
Und da war so ein historisches Blatt, da sehe ich Historia, gucke ich mal gleich. Und dann sehen wir hier… amerikanischer, britischer, polnischer, also Zweiter Weltkrieg und die Russen nehmen die Hände hoch, mehr oder weniger. Das war das, was hier geplant war mit der Operation Anzienk. Und in diesem,
ich ziehe das raus aus dem Ganzen und da finde ich sogar den Operationsplan bei den Polen und da das Auf Seitenweise ist dieser Angriff am 1. Juli aufgeführt. Und sogar der ganze Abschnitt über die Dobry-Wehrmacht, also die gute Wehrmacht, weil Churchill hat in Norddeutschland, also hat er die Wehrmachtsverbände nicht in Gefangenschaft überführt, sondern unter Waffen gelassen.
Für diesen Krieg dann zum 1. Juli 1945. Bis am Amt der amerikanischen Doppelspion Burgess, Stalin davon berichtet hat. Und die deutsche Nachfolgeregierung unter Dönitz, die war dann ja auch zweckmäßigerweise in Flensburg-Bürwig im Nebengebäude des britischen Hauptquartiers untergebracht. Also Dönitz und Speer und wie sie alle hießen. Und dann hat Stalin gesagt, so, ich will,
dass sofort die deutschen Truppen in Norddeutschland in Gefangenschaft überführt werden, dass sie ihre Waffen abgeben. Und dass die deutsche Reichsregierung, die Nachfolgeregierung, ins Gefängnis gesteckt wird. Und das passierte am 23. Mai 1945. Und damit war dann der Plan Anziehenkippel auch nur noch heiße Luft. So, dann ging es weiter. Ich mache das nur ganz kurz.
Wir haben ja das Fragmentieren von dieser Daten. Damit wurde ja wirklich die Geschichte geschrieben hier in unseren Geschichtsbüchern. Wir kennen eigentlich nur den Marshaplan als ganz großes Event, als Hilfe und wie auch immer. Nein, das Ganze ist eingebunden in die Kriegsplanung, die anschließend gemacht wurde. Nach der NATO-Gründung am April 1945, nämlich schon im Herbst 1945,
wurde der Kriegsblatt Dropshot aus der Taufe gehoben. Kommen wir gleich noch dazu. Also, man muss alle Daten zusammen sehen. Die Truman-Doktrin. Einen Monat später der Marshallplan, um Europa kriegstüchtig zu machen für den Krieg gegen die Sowjetunion, der da geplant war. Dann 1948 in den USA, auch schon die EU angedacht,
wurde dann das American Committee for United Europe gegründet. Und zwar vom US-Geheimdienst. Der Präsident war der ehemalige US-Geheimdienstchef Donovan. Der hat das mitgegründet. Und von den Europäern war bei der Gründung dieses Komitees, waren zwei Europäer anwesend. Churchill und Kudenhof-Kalergi, also der Gründungsvater der EU sozusagen. Also diese Daten muss man alle in einem Zusammenhang sehen,
dann wird eigentlich klar, was hier letztendlich geplant war. Und ich habe ja auch ein Buch geschrieben, Schwarzbuch in EU und NATO, das sind ziametische Zwillinge, auch schließlich gegründet für die Vernichtung Russlands oder Sowjetunion, wie auch immer. Und wie gesagt, es war nicht meine Idee, sondern das hat der amerikanische Vize-Finanzminister unter Reagan, der Paul Craig Roberts,
der hat einen Tag nach dem britischen Brexit geschrieben. Was hat er geschrieben? EU and NATO are evil institutions created by CIA. Und da habe ich eigentlich nicht glauben wollen. Und dann bin ich da eingestiegen und habe das Buch gemacht und gesehen, dass es ja noch viel schlimmer ist.
Also, das ist ein ehemaliger Minister von, oder Vize-Minister von Reagan. So, NATO-Gründung dann am 4. April 1949 und da sagt der ehemalige Generalstabchef, Lord Ismay, inzwischen Generalsekretär der NATO, der den Angriffsbefehl von Unsinkerville gemacht hat, der jetzt inzwischen Generalsekretär der NATO, der sagt also, die NATO wird gegründet, also um die Amerikaner drin zu halten in Europa,
die Russen draußen zu halten und die Deutschen unten zu halten. Und daran wird sich an der NATO auch nichts ändern. Und in diesen NATO-Papieren wird die Einsicht verlangt, dass wirtschaftlicher Wiederaufbau und wirtschaftliche Stabilität wichtige Elemente der Sicherheit oder beziehungsweise des Krieges sind. Das brauche ich, um Krieg zu machen. Und deshalb auch natürlich der Marschallplan.
Hier nochmal den Lord Ismail, damit Sie ein Bild machen können. Und hier haben wir jetzt dieses Strategiepapier oder den Kriegsplan der Amerikaner vom 19. Dezember 1949. Also sieben, acht Monate, nachdem die NATO gegründet war. Und das ist der Kriegsplan Dropshot. Und der hat als Präambel die Grundannahme, am oder um den 1.
Januar 1957 ist den Vereinigten Staaten durch einen Aggressionsakt der UdSSR und oder ihre Satelliten ein Krieg aufgezwungen worden. Jetzt kam es 1957 nicht zu diesem Krieg, weil die Sowjetunion als Erste den Satelliten in die Umlaufbahn schießen konnte. Und jetzt war im Pentagon nicht klar, was kann dieser Satellit? Was sieht er?
Und da hat man erstmal den Angriffsplan auf Seite geschoben. Aber das war die erste Entwicklung der Sowjetunion, wo sie vor den Amerikanern waren. Sonst haben die immer nur nachgehängt. Aber da waren sie vorn. Das sind sie, glaube ich, heute noch. Dann haben die USA… im Laufe der Jahre den ganzen Globus mit ihren Militärkommandos überspannt.
Das heißt also, wir haben hier, hier sehen wir oben Eukom und Afrikom. Eukom ging eigentlich bis nach Kapstadt, das ist der Befehlsbereich vom Zweiten Weltkrieg. Den haben die Amerikaner zuvor zugelassen, danach. Und Eukon wurde 2007 abgeteilt, wurde Afrikon als eigenständiges Kommando gegründet, weil da in Afrika die Chinesen zu stark wurden.
Man wollte den Chinesen was dagegen zu setzen, aber wir müssen jetzt auch präsenter werden in Afrika. Aber kein afrikanisches Land wollte… das US-Hauptquartier haben. Kein Land. Sie haben in keinem Land die Zustimmung bekommen, ihr Hauptquartier dazu machen für Afrika. Weil das Hauptquartier für EUCOM, für das Europäische Kommando, ist wo?
In Stuttgart, wo wir da jahrelang jetzt schon am Hauptbahnhof arbeiten. Und die Züge da ewige Verspätung haben. Heute habe ich jetzt zweimal gemerkt, auch vorgestern. Und in Afrika kommt das Hauptquartier für Afrikom. Wo ist das? Auch in Stuttgart. In Stuttgart-Möhring. Alles in Deutschland. Alles in Stuttgart. Und dann haben wir das Pazifische Kommando.
Das ist auch gelebt aus dem Zweiten Weltkrieg. Und dann wurde… in den 60er Jahren NOSCOM, also die amerikanischen Kommandos gemacht und dann unter Carta schon 1982, 1980 angedacht, dieses zentrale US-Kommando, was tatsächlich hier liegt, sehen Sie das hier, das zentrale Kommando, das liegt da, um in dieses Herzland von Mackinder eingreifen zu können. Darum geht es.
Also wenn sich jemand damit beschäftigt sieht, dieses ist genau da hinein komponiert und die US-Amerikaner haben hier im Indischen Ozean die Insel Dion Garcia übernommen. Das ist auch der Atomwaffenstützpunkt, also als atomarer Hammer für den Einsatz im ZENCOM. Und diese Länder gehören zum ZENCOM. Von Ägypten angefangen bis Kasachstan und Saudi-Arabien. Und wenn wir da hinschauen, im ZENCOM,
haben wir überall seit 30 Jahren noch länger die Kriegsfeuer. Und immer mehr. Immer mehr. Also ganz gezielt. Und das hängt damit zusammen noch von 1904 von diesem phantasten Helfer Mackender. Anders kann ich das nicht sagen. Wie kann man auf solche Aktionen hereinfallen, meine ich mal. Also da muss man schon ein bisschen trunken sein, finde ich mal.
Aber wie gesagt, ich verstehe es nicht. So, und dann, wie gesagt, nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion haben wir die Welt nur noch unipolar, nur noch die USA. Und da hat der Wolfowitz, ein Neokonservativer, war stellvertretender Verteidigungsminister und der hat dann die Leitlinien für die neue Verteidigungsplanung gemacht. Und diese Doktrin von Wolfowitz ist die Grundlage für alle US-Interventionen,
ob das jetzt Jugoslawien war, Afghanistan, Irak, Libyen und so weiter. Und dieses Papier vom 1. August 1994, da geht es darum, volldimensionale Operationen für die strategische Armee im frühen 21. Jahrhundert. Da ist all das drin, was wir heute sehen. Es wurde alles vorausgeplant. So, Und zum Beispiel ist hier diese Figur in dem Papier,
also es ist eine Anweisung für die Streitkräfte, dieses Papier. Und da ist diese Figur 1.1, eine dynamische neue Ära, eine dynamische neue Ära in der Welt, wo also eine Transformation stattfinden soll, von den Ländern natürlich, die nicht so USA-hörig sind. Und zwar mittels Aufruhr, Krise, Konflikt und Krieg. Und das haben wir in den ganzen Kriegen sehen können.
Bis 2014 in der Ukraine. Alle nach dem gleichen Muster. Und die US-Armee ist stolz darauf, dass es dem so weit gelungen ist. Das ist nicht alles. Wir sind wie gesagt 1994. Da haben die, das ist die Figur dann 1-2 in diesem Strategiepapier, da haben die jetzt neu eingeführt.
Sie sehen drei Kreise, die dann eine gemeinsame Schnittmenge haben und der oben ist… Operations Other Than War, links sind regionale oder limitierte regionale Konflikte und rechts ist General War, also der Weltkrieg. Und man kommt oben mit diesen Operations Other Than War tatsächlich in eine gemeinsame Schnittmenge rein, um alles machen zu können. Was gehört dazu?
zu den Operations Other than War. Das ist die hybride Kriegführung und nichts anderes, nämlich zivile Unterstützung bei Ländern, damit man ihre subversiven Kräfte da einschleusen kann. Das sind Friedensoperationen, Katastrophen, Waffenkontrolle. Das hört sich alles verdammt gut an, aber dient nur einem Zweck, in diese Länder hineinzukommen.
So, und wie gesagt, mit dem Krieg dann gegen Jugoslawien, wo die USA… erstmalig ein Vetoland des Sicherheitsrates ohne UN-Mandat einen Krieg geführt hat. Und seitdem haben die Amerikaner sofort eine neue Strategie erarbeitet, die davon ausgeht, dass die USA in ihren künftigen Interventionen, das ist ja auch nur ein Euphemismus für Kriege, Dass sie kein UN-Mandat mehr brauchen,
sondern dass sie, kraftsouveräner Willkür, dass sie die Interventionen selber machen können. Also das ist wirklich schon beachtlich, was hier gemacht worden ist. Sie haben also seither neues Völkerrecht für sich geschaffen und es gibt seither dann auch nur noch die, wie nennen sie es, Die regelbasierte internationale Ordnung. Und der Rest der Welt sagt, nein,
wir wollen diese regelbasierte internationale Ordnung nicht haben, weil die wird von Washington vorgegeben und ändert sich von Tag auf Tag. Wir wollen was Festes haben. Wir wollen am Völkerrecht festhalten und wir wollen an der UN-Charta festhalten. Das steht sich jetzt gegenüber. Und das ist der Kampf, der auch weltweit stattfindet. So, und dann nur noch einmal,
dieses Papier verankert also dauerhaft die Kriseninterventionsrolle, ein schöner Euphemismus auch, auch ohne UN-Mandat. Das war der Zeitenwechsel, 1909, weil die UN-Charta seitdem obsolet ist. Im September 2001, Sie erinnern sich, 9-11, Und da hat dann der General Wesley Clark, der Vier-Stellen-General auch, herausgebracht, dass sieben Länder, das waren noch Ende, also keine 14 Tage nach 9-11,
hat der Pentagon beschlossen, sieben Länder in fünf Jahren anzugreifen. Und da sagt er, wenn das einzige Werkzeug das ist, ein Hammer ist, dann muss jedes Problem wie ein Nagel aussehen. Also es geht nur mit Krieg mehr oder weniger. Und das sind die Länder, kommen gleich, die hier auf dieser Liste standen, die zu zerstören sind.
Und der Iran ist bis heute noch nicht angegriffen, aber wir sehen, der liegt ja auch im Spannungsfeld. Es ist zu befürchten, dass… Das ist noch nicht abgeschlossen, was da abläuft. Am 31. August 2004, wir sehen Dreiergipfel, der dritte Dreiergipfel von Gerhard Schröder, Wladimir Putin und Jacques Chirac. Und zwar eine gemeinsame Front gegen die US-Kriege. Wie wir wissen,
gegen den Irak, mit dem Suchen von Massenvernichtungswaffen, das ist alles gelogen. Wir können an diesen Kriegen nicht mehr teilnehmen. Frankreich und Deutschland. Und was passierte dann? dann passierte wirklich was. Und zwar Anfang Dezember, Ende November 2004, die Orange Revolution in der Ukraine. Und zwar, ich habe das persönlich erlebt in München, da waren,
ich habe das gar nicht mitbekommen, dass diese Wahl angefochten wurde. Die Wahl, ob das jetzt Janukowitsch ist oder Yushchenko ist, es ist ja völlig unerheblich gewesen, hat die Welt eigentlich überhaupt nicht interessiert. Aber innerhalb von Zehn Tage Massendemonstrationen auf der ganzen Welt, auch in München. Und ich komme da gerade aus der Staatsbibliothek, habe den ganzen Tag gearbeitet,
es ist 18 Uhr, 6. Dezember, ich konnte es nicht vergessen, marschiere dann zu Fuß zum Marienplatz und dann sehe ich vor der Felternhalle Weihnachtsbäume, Weihnachtsmänner und weiß ich was alles und zwischen Felternhalle und Theatinerkirche im Baugerüst Und da ist da eine Heavy-Metal-Band mit LKW-Equipment und so weiter, macht da eine höllische Musik am Dickelhaus-Tag.
Und ich denke, was ist das denn jetzt hier? Und da stehen überall junge Menschen, Studenten, so ein orangefarbener Schal um und schreiten so, Ukraina, Slava, Ukraina und so. Und ich denke, was ist denn hier los? Weil mir war das völlig entgangen. Völlig entgangen. Und dann setzte sich dieser Zug im Marsch.
Und hinter dem Richtung Feld in die Halle und da sind städtische Fahrzeuge, die auch orangefarben sind, von den Straßenbetrieben. Und jetzt habe ich gesagt, da stimmt irgendwas nicht. Weil ich habe 1973 in meiner zweiten Funktion einmal den Stellvertreter vertreten und habe da die Befehle machen müssen, unter anderem von der Stadt München, die Bitte,
dass unser Bataillon den Aufbau des Christkindl-Marktes übernimmt. 1973. Und da ich gerade den vertreten habe und die Befehlsgeber, habe ich natürlich einen Befehl gemacht, habe eine Kompanie eingesetzt, habe mit der Stadt Verbindung aufgenommen und so weiter und so weiter. Und daher wusste ich, wie schwierig das ist, sich mit denen abzusprechen. Also sowas geht nicht in zwei Tagen.
Es geht einfach nicht. Also meiner Erfahrung. Und dann habe ich mich in der Nacht hingesetzt, bin nach Hause gegangen. Bis um halb drei morgens habe ich gewusst, was los ist. Ich habe all das eingegeben, was ich gesehen habe. Und dann kam so langsam, es ist eine farbige Revolution. vom Einstein-Institut und weiß nicht was.
Es kam alles, es kam alles. Ich habe das gesammelt, gesichtet und so weiter und dann wusste ich, was jetzt hier für abläuft. Also, da bin ich, finde ich, mit der Nase drauf gestoßen worden. Kannst nicht anders sagen. Mit der Nase. Mit der Nase. So, 2000… Ja, das können wir anschließend machen. Machen wir anschließend.
Es ging um den Umsturz in der Ukraine, um da einen Präsidenten haben, der proamerikanisch ist. Ganz einfach. Ganz einfach, ganz einfach. Und das wurde dann der Yuschenko, machen wir dieser Blatternabige, 2004, 2010 Neuwahlen, der hat in diesen sechs Jahren, hat er so viele Denkmäler gebaut für den Stefan Bandera, einen Nationalisten, deren Verband mit den Nationalsozialisten zusammengearbeitet hat,
die auch mit an der Ermordung von 100.000 von Juden beteiligt waren und so weiter, muss man nicht weiter ausführen. Da hat er riesen Denkmäler im Land gebaut. Und dann hat das ukrainische Volk bei der nächsten Wahl, haben die wieder Janukowitsch gewählt, den sie dann mit dem Putsch dazu gebracht haben,
dass der einfach um sein Leben fürchtete und geflohen ist. Alles. Und in Deutschland wurde dann 2007 das European Council on Foreign Relations gegründet, Joschka Fischer lässt grüßen. Und da war, und gesponsert natürlich von George Soros, dieses European Council on Foreign Relations, und da war an dem Tag, und da habe ich ein Screenshot gemacht,
da von dem European Council on Foreign Relations, EU versus Russia. Da war schon klar, welche Aufgabe das hat, mit Soros gegen Russland. Ich habe dann 2009 vor dem Brandenburger Tor auf einem Friedensfestival gesprochen. Mein Thema war also kommende Kriege um Rohstoffe und dergleichen mehr. Und ich habe da deutlich gemacht, der Kosovo-Krieg oder der USA-Krieg als Zeitenwende,
die Wiederkehr der Geomachtpolitik und die Militarisierung der EU. Das war mein Thema da. Und es ist alles eingetreten. Es ist alles eingetreten. 2010-12 haben wir hier in Wiesbaden, da wird der Grundstein gelegt für das New Battle and Command Center. Also für ein neues Kriegsführungscenter der USA. Und ich habe damals gesagt,
also wenn die jetzt ein neues Kriegsführungszentrum bauen, dann wollen die vielleicht Krieg machen. Verschwörungstheorie, alles Verschwörungstheorie und drauf. Jetzt ist es da, es ist fertig. Und wissen Sie, wer sich hier zum Rapport meldet? Die ukrainischen Generäle. Die werden hier drin geprieft.
Da drin.
Weiter, dann wurde, wo ist das, weiter, dann wurde also neben Rammstein, wurde, ist jetzt noch soweit fertiggestellt, wurde eine US-Klinik gebaut, oder Lazarett, sagen wir mal besser, mit 4.500 Zimmern, nicht Betten, 4.500 Zimmern. Und da habe ich gesagt, wenn man so ein Lazarett baut, von dieser Dimension, mit eigenem Gleisanschluss natürlich auch, dann rechnet man mit vielen Verwundeten.
Das heißt, man rechnet mit einem Kriegsfall. Verschwörungstheorie, da ist viel Wald abgeholzt worden dafür, also steht in keinem Verhältnis. Dann weiter, bereits 2020, am 21.12. kam dieses Papier vom Inspekteur der Streitkräftebasis einem gewissen General Martin Schell aus. Ich glaube, drei Sterne General. Und dann bringt er, das ist das Titelbild, was er da hatte, der militärisch anspruchsvollste Fall.
Ja, für einen Soldaten und vor allem für einen General ist der militärisch anspruchsvollste Fall natürlich der Krieg. Wenn man sich da bewähren kann. Und das ist die Titelseite gewesen. Da steht oben also Aufmarsch der Bundeswehr im Baltikum. Dann unten haben wir Transitalliierter. Wir sind ja Host Nation. Das heißt, wir müssen alle kriegführenden Länder aufnehmen in Deutschland.
Wir müssen sie von der Nordsee zurücknehmen. oder vom Kanal rüberbringen, durch Deutschland, in Deutschland verpflegen, auch ärztlich versorgen, alles was dazugehört, damit sie sicher an die Ostplanke kommen. Und da sagte der General Bodemann, wir haben zwar keine Feldküche mehr bei der Bundeswehr, weil unsere Feldküche ist dann schon an der Front.
Wir können die also militärisch nicht versorgen, aber wir haben ja Catering. Von den Lkw-Fahrern, die wir hier in Deutschland haben, ich glaube, da liege ich drauf und richtig, wenn 80% nicht unbedingt aus Deutschland kommen, das heißt, hier wird kein Lkw mehr fahren. Und Catering die jungen Leute mit Sicherheit nicht.
Und dass die Johanniter dann die ärztliche Versorgung der durchgehenden Truppen übernehmen, kann ich mir eigentlich auch nicht schlecht vorstellen, dass die dann sich mit ihren Fahrzeugen auf die Autobahn begeben, wo auch Angriffe zu erwarten sind. Also ich denke, so blöd werden die nicht sein. Aber das ist geplant in diesem, wie heißt das noch? Operationsplan Deutschland. Geheim,
zwar alles geheim, aber wenn du auf allen Talks schaust und sagst, ja, wir haben alles geheim. Und dann kriegen wir natürlich was aus dem Osten. Flüchtlinge und Verwundete. Das war am 21.12.2020. Und ich hatte gehofft, dass es einen Sturm gibt in diesem Land, in den Medien. Die sagen, es kann doch wohl nicht wahr sein. Und für Deutschland…
Großschadenslage, die EU heißt Deutschland. Großschadenslage. Haben die keine Vorstellung mehr, was Großschadenslage bedeutet? Da sollte man mal ins Internet gehen und sich Bilder geben von den deutschen Städten im Mai 1945. So wie das hier. Das nenne ich Großschadenslage. Und da schreibt der salopp in so ein Papier rein. So, es geht weiter.
Im November 2021 wurde in Deutschland der 56. Artillerieverband der USA reaktiviert. Dieser 56. Artillerieverband, geführt von einem Zwei-Sterne-General, da weiß man, das ist kein normaler Artillerieverband. Das ist ein strategischer Artillerieverband, also mit Atomwaffen und dergleichen mehr und entsprechender Reichweite auch. Dieser 56. Artillerieverband ist aktiviert worden, 1979 in Deutschland zur Aufstellung von Pershing II.
1991 nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion wieder zurück in die USA und am 8. November 2021 wieder aktiviert worden in Deutschland. Und da sollen jetzt im kommenden Jahr, haben wir auch Olaf Scholz zu verdanken, dass diese Hyperschallwaffen der USA hier stationiert werden dürfen. Das sind also die Typ Dark Eagle, das sind ballistische Raketen, die fliegen noch hoch,
gehen dann sofort wieder runter auf 80 Meter Höhe, Und wir müssen aber erst schießen sie hoch und dann kommen sie wieder runter. Also nicht die normale ballistische Flugbahn, sondern fliegen 80 Meter Höhe im Zickzack-Kunk offiziell und sind in acht Minuten in Moskau. Das heißt, es gibt keine Gegenwehr für die Russen. Es gibt keine Gegenwehr.
Und der amerikanische Atomwissenschaftler Theodor Postel, der hat gesagt, es ist eine tödliche Bedrohung für Russland. Das können die nicht hinnehmen. Und sie werden eins machen müssen, wenn sie sich dieser Drohung erwehren wollen. Und das ist im nächsten Jahr schon. Dann können die nur da, wo diese Verbände eingesetzt werden, und zwar sind bewegliche Verbände,
bewegliche Verbände, dass die Atomar diesen Streifen in Deutschland komplett umfliegen. Die haben keine andere Wahl. Und da meine ich auch, wenn wir jetzt von Frieden reden, von Friedensgesprächen, Waffenstecher oder ähnliches, da muss doch mal Vertrauen geschaffen werden. Und da hätte ich erwartet, dass US-Präsident Trump ein Signal an Putin und sagt so,
wir machen diese Stationierung von diesem Dark Eagle für nächstes Jahr, die legen wir zunächst auf Eis. Wir machen es nicht. Wir wollen diese Friedensverhandlungen voranbringen. Das wäre mal nur ein Gesichtspunkt. Aber nichts dergleichen. Es läuft in vollen Turen weiter. Und was mich wirklich mehr als traurig macht, dass am 23. Februar in diesem Jahr zur Wahl
Da wurde dieses Thema Stationierung im nächsten Jahr von diesem gefährlichen, also für uns genauso gefährlich für Deutschland, weil keiner Partei ein Thema im Wahlkampf war. Keiner Partei. Und das andere war ja, das war ja, was auch Olaf Scholz gemacht hat, am 16. Februar 2024, den Sicherheitspakt mit der Ukraine.
Der macht mit Zelenskyj am Vormittag der Münchner Sicherheitskonferenz diesen Sicherheitspakt, in dem sich Deutschland auf zehn Jahre an das Schicksal der Ukraine kettet, mit dem absoluten Versprechen, alles zu tun, alles. Erdenkliche zu tun, um die Souveränität der Ukraine von 1991 wiederherzustellen, einschließlich der Krim. Also ich meine, Deutschland hat ja schon mal Erfahrungen auf der Krim gemacht,
aber nicht lange, dann wurden sie da ja wieder vertrieben. Also, nein, die Bilder, nein, es ist einfach traurig. Das Traurigste ist für mich, dass es nicht diskutiert wird in dem Land. Es ist im Wahlkampf kein Thema gewesen, dieses Sicherheitsabkommen. Und was noch schlimmer ist, es wurde nicht ratifiziert. Es brauchte nicht ratifiziert werden. Stehender Beifall. Wie im Sportpalast.
Also, das ist hier eine Entwicklung, wo ich sagen muss, das ist, nein. Weil für mich als Soldat, sage ich, die Kriege, die mir zu weit bekannt sind, haben nie Probleme gelöst. Im Gegenteil, immer nur neue geschaffen. Und unendliches Leid über die Menschen gebracht. Und nur ein ganz paar wenige, das sind ja nicht mal im Promillebereich,
die sich die Taschen voll gemacht haben. Und das ändert sich nicht. Das ändert sich nicht. Ich verstehe es einfach nicht. Dass ich als ehemaliger Soldat das hier sagen muss, das hätte ich ja nie für möglich gehalten. Nie für möglich gehalten. So. Also dann haben wir hier diesen unsilligen Drei-Sterne-General, Inspekteur der Luftwaffe, General Gerhards, müssen bereit sein,
notfalls Atombomben zu nutzen. Also die Wortwahl alleine, Atomwaffen zu nutzen, Nein, das ist für mich nicht hinnehmbar. Und für mich gehörte dieser General schon längst verhaftet. Also meine Offizierausbildung, 1966 in Hamburg auf der Offizierschule. Ich hatte Lehroffiziere, das waren alles Ritterkreuzträger. Und die haben uns wirklich eingetrichtert. Das Völkerrecht zu achten, die Genfer Konvention zu achten,
die Verhältnismäßigkeit der Mittel zu achten, menschlich zu bleiben und so weiter, das haben die uns wirklich eingebringt. Und das, was der gemacht hat, dass der mit seinen Untergebenen, einem Brigadegeneral und zwei Obersten, dass die eine Konferenz machen, der eine ist da in Indonesien und so weiter, wie man… mit Taurus-Raketen die Krimbrücke zerstören kann,
das ist für mich eine zivile Brücke in erster Linie, das ist ein Terrorangriff, und wie man das vor der Welt verschleiern kann. Das machen die in einem Gespräch, wo die ganze Welt mithören kann. Und das ist nach dem Grundgesetz komplett verboten, beziehungsweise steht unter Strafe. Grundgesetz, Angriffsplanung sind strafbewehrt, aus, Ende, Feierabend. Und die machen das.
Und der wird noch befördert, kriegt noch einen großen Postel in der NATO. Man glaubt es ja einfach nicht. Nun haben wir, das kann ich Ihnen nicht vorstellen, das geht schon noch. Viel haben wir nicht mehr. Wir sind da wohl bald durch. Wir haben dann am 28. Februar haben wir 23, eine Senatsanhörung.
Hier ist der Senator Rick Scott, der war damals schon ein wichtiger Senator. Jetzt ist er der Top-Senator. Er ist der Sprecher des Senats. Und hier den 3-Sterne-General Keith Kellogg. Jetzt muss ich Ihnen vorlesen, was die beiden… In dieser Senatsanhörung, die auch die… Ich habe es aus dem Internet, ich habe mitgehört und habe Mühe gehabt,
das überhaupt zu übersetzen. Da habe ich den ganzen Nachmittag, weil den General konnte man nicht verstehen, der eine heiße Kartoffel im Mund hätte. Immer jedes Wort, immer wieder, bis wir es hatten. Aber wir haben es. Und also wie gesagt, die ganze Welt hat das auch mithören dürfen. So, also… Senator Rick Scott fragte den 3-Sterne-General Keith Kellogg.
Ich zitiere. Aber warum hat Deutschland nicht seinen Teil zur tödlichen Hilfe beigetragen? Ich glaube, so der General. Deutschland spielt in Europa im Moment keine Rolle mehr. Was ehrlich ist. Anschließend schwärmt der General dem Senator vor. Ich zitiere. Wenn man einen strategischen Gegner besiegen kann und dabei keine US-Truppen einsetzt, ist man auf dem Gipfel der Professionalität.
Denn wenn man die Ukrainer siegen lässt, ist ein strategischer Gegner vom Tisch und wir können uns auf das konzentrieren, was wir gegen unseren Hauptgegner tun sollten. Und das ist im Moment China. Und jetzt wird es für uns interessant. Und wenn wir dabei scheitern, und sie scheitern gerade in der Ukraine, müssen wir vielleicht einen weiteren europäischen Krieg führen.
Das wäre dann das dritte Mal. Also genau auf der Linie von dem Wissenschaftsendienst des US-Kongresses. Seit dem Ersten Weltkrieg sind die dabei, nur um dieses Ziel und sonst nichts. Also, es ist… Für mich ist das einfach nicht nachvollziehbar, was da passiert. So, und jetzt wird ja noch schlimmer. Dann die NATO beschließt am 25.
Juli 2025 künftig 5% des Bruttoinlandsprodukts. Nicht demokratisch, das wird nicht im Parlament beschlossen. Es wird befohlen. 5% vom BIP. Klar, die Bevölkerung, was sind 5%? 5% ist doch gar nichts. Im Alkohol ist das auch nichts. 5% ist viel. Aber 5% des BIP ist verdammt viel. Nämlich, das BIP war 2024, glaube ich, 4.310 Milliarden Euro.
Das BIP und der Haushalt 476 Milliarden. Also 10,9 Prozent. Mehr geht eigentlich nicht. Mehr geht nicht. Da wird ja schon gekürzt, wie Teufel kommt raus, was hier an Prozenten Gesundheit, war schon gekürzt, war schon gekürzt. 10,9 Prozent. Und 5 Prozent von BIP ist die Hälfte des Haushaltes ungefähr. Muss ich mir mal vorstellen, was das bedeutet an Einschränkungen.
Haben das die Medien thematisiert mit den 5%? Ich habe das nirgendwo gelesen. Nirgendwo. Ich weiß nicht, ob Sie das gelesen haben. Ich würde mich freuen, wenn das irgendeine Zeitung mal gebracht hätte, dieser Zusammenhang. Aber ich habe es nicht gesehen. Dann kommt die Schuldenlast des Bundes dazu. Wir haben bisher 3.500 Milliarden Euro.
Es wird laufend neu aufgenommen für den Krieg in der Ukraine. Der März nach der Wahl. 500 Milliarden, damit ihr die Zustimmung von den Grünen bekommt, sagt er auch großzügigerweise, ihr kriegt 100 Milliarden für eure Projekte. 100 Milliarden für eure Projekte, damit ihr zustimmt. Klar stimmen die dann zu. 400 Milliarden für das Militär oder für die Ukraine.
Das heißt also, bei einer möglichen Zinsbelastung von 6,5%, das ist ja nicht auszuschließen in den nächsten Jahren, meine ich mal, steigt ja an, dann wären das also, allein die Schulden, die wir jetzt schon haben, das wären 228 Milliarden dazu, die 5% vom BIP, das wären 444 Milliarden, also fast so viel wie der gesamte Haushalt,
wenn wir den Schuldendienst damit zunehmen, von der Verschuldung, die wir haben. Und das ist kein Thema. Es ist kein Thema. Begreifst einfach nicht. Und die Verschuldung der USA zeige ich auch. Nein. So weiter. Und China wächst derweil. China wächst. Wir sehen, es hängt die anderen ab. Und mein Eindruck, was ich da in China gesehen habe,
eine Innovationskraft in der Infrastruktur, Militär kann ich ja nicht sagen, aber als Bauingenieur, dass ich da einfach in Staunen komme, einfach nur in Staunen komme und sage, unvorstellbar, und ich sehe da Menschen, die Autos auf den Autobahnen, da kann ich mir keins erlauben. Oder auch auf dem Land mehr oder weniger, da war ich in Gaststätten,
da haben die Chinesen gefeiert, also an den runden Tischen mit den zwölf Leuten dran, ausgelassene Stimmung, wie man es bei uns eigentlich auch selten hat, eigentlich aber da schon, und vor den Gaststätten alles Auto, die kann ich mir nicht erlauben. Also es gibt da einen Mittelstand jetzt in China, dem es verdammt gut geht.
Also ich habe ja nicht hinter alle Kulissen sehen können, aber was mir so auf den Straßen eingefallen ist, auf den Städten, kann ich sagen, unvorstellbar. So, und am 5. März, der amerikanische Verteidigungsminister, ganz offen vor der Welt, sind auf Krieg mit China vorbereitet. Das sagen die salopp.
Da müssen sie sich nicht wundern, wenn die Chinesen sich natürlich auch vorbereiten. Aber es wird jetzt noch heftiger. Ich weiß nicht, ob Sie schon was von dem Grünbuch Zivil-Militärische Zusammenarbeit 4.0 gehört haben. Vom April 2025. Dieses Grünbuch, da haben Bundeswehroberste mitgeschrieben, aber in erster Linie Abgeordnete aus dem Bundestag, Männer wie Frauen.
Und dieses Grünbuch hat auf der letzten Seite, da sagen die also, der Krieg beginnt natürlich 2030, Also sie haben ein Drehbuch in diesem Krieg geschrieben, so wie ich es aus meinen Manövern kenne im Kalten Krieg. Das haben wir aber damals als Soldaten gemacht und zwar alles so, dass…
Der Feind nicht aus dem Osten kam, der kam woanders her. Also hätte sich keiner getraut, auch nur die Sowjetunion als Feind zu benennen. Das wird jetzt ganz offen gemacht. Die ganzen Manöver mit Standfast oder Steedfast, über 90.000 Soldaten vom Januar bis Mai, wo direkt offen Russland angegriffen wird, da genieren die sich heute gar nicht mehr.
Also diese Bundestagsabgeordneten, es geht 2029 los, der Ukraine-Krieg ist eingefroren, offensive russische Truppen sind rückverlegt. Im März 2030 massive Verlegung von russischen Heeres- und Luftverbänden nach Kaliningrad und Belarus. Und dann geht das ständig weiter, Militär und so weiter und so weiter. Die Bedrohung nimmt mit jedem Monat weiter zu, immer weiter, bis wir dann,
und dann natürlich im Mai, 28. Mai, so genau wissen die das, Brandanschläge auf Stromverteilerkasten der Deutschen Bundesbahn führen zu Unterbrechung des Güterverkehrs, klar. Und dann Ende Mai 2003, Aufmarsch der NATO mit 60.000 Soldaten beginnt. Also der Beginn mit 60, die Speerspitze der NATO, der Beginn. Das macht der Bundestag. Ich bitte euch. Der Bundestag.
Kann das die Aufgabe vom Bundestag sein, solche Pamphlete herauszugeben? Ich frage mich, was ist in diesem Land los? Ich frage mich wirklich. Dann ist die Infrastruktur für den Ausbau des Krieges, das ist ja mit der EU, PESCO, das ist dieser Vertrag auf militärische Zusammenarbeit, und zwar Rüstungsbetriebe, Infrastruktur und diese sind komplett ausgebaut, komplett.
Da wird auch probiert von der Bundesbahn, dass es da keine Probleme auf diesen Trassen gibt. Die Brücken sind alle verstärkt, auf die höchste Lastenklasse und so weiter und so weiter. Alles vorbereitet. So, und dann haben wir März, warnt Putin und verspricht der Ukraine eine unerschüttliche Unterstützung. Ja, mit der unerschüttlichen Unterstützung,
das steht in dem Vertrag auch so drin, der wiederholt nur diesen Vertrag. Das Sicherheitsabkommen vom 16. Februar habe ich ja angesprochen. Und da steht drin, im Text dieses Abkommens ist unerschütterlich in seiner Unterstützung für die Unabhängigkeit, Souveränität und territoriale Unversehrtheit der Ukraine innerhalb der Grenzen, die seit 1991 international anerkannt sind. So. Zehn Jahre. Ist zehn Jahre festgelegt.
Und dann. Und dann kommt natürlich die Reaktion aus Moskau, klare Botschaft, oder die Botschaft an Moskau, nicht aus Moskau, an Moskau. Man sei im Falle der Fälle auch bereit, sich mit Hilfe von den UR-Klappen zu verteidigen. Und das war jetzt dieses Manöver der Luftwaffe, jetzt vor 14 Tagen, vor drei Wochen vielleicht. am 13.10., vor drei Wochen,
wo die den Einsatz der Atomwaffen geübt haben, ich glaube 14 Tage lang. Also, das wird signalisiert, man ist bereit, Atomwaffen einzusetzen. Und diese Eskalationsspirale geht immer schneller. Und hier habe ich jetzt, was für mich wichtig ist, das ist dieser Friedensfreund Schosodowski, Michael Schosodowski aus Kanada, Ökonom, Am 24.
März 2024 war ich eingeladen vom letzten jugoslawischen Außenminister Zividan Jovanovic. Da wurde gedacht des Angriffes auf Jugoslawien. Ich habe da sprechen dürfen zum zweiten Mal. Beim 20. Jahrestag war ich auch schon geladen. Und da waren also internationale Leute da. Unter anderem auch ein französischer Oberst, mit dem ich mich angefreundet habe.
Ein französischer Oberstkolonel mit der Rosette der Ehrenlegion. Und der ist da also ganz, da bin ich noch sehr zurückhaltend. Und dieser sagt, er hat die Spezialtruppen Frankreichs im Kosovo und den Link geführt, 1999. Und er schämt sich dessen. Er schämt sich dessen. Das, was die USA hier machen, sei ein Verbrechen. Das ist eine Erfahrung,
die er aus Jugoslawien mitgenommen hat und ruft auf, dieser französische Oberst, dass die NATO aufgelöst werden muss, weil die dem Frieden im Weg steht. Also ich vereinfache das jetzt mal. Und das ist ja nicht der einzige französische Kolonel. Gibt es andere auch noch, die das machen? So, nun haben wir jetzt hier vor ein paar Tagen erst,
das war jetzt fünf Wochen her, Trump und Charles zelebrieren am 17. September auf Windsor, vorher war es immer nur ein Buckingham Palace, jetzt sogar am Windsor, ein Bündnis der angloamerikanischen Welt. Aha, Erinnerung an 1914, 1941, oder sogar an Cecil Rhodes, der sagte schon 1890, Die Vormachtstellung der angesetzlichen Nation mit Washington als symbolischem Zentrum dieser Macht.
Also das ist das, was wir jetzt hier sehen können. Das ist letztendlich der Geist von Cesar Rhodes. Und der venezianische Präsident Maduro sagte, um Frieden zu sichern, tausende russische Raketen auf US-Ziele gerichtet, kommt es zum Schaudern in der Karibik. Es ist nicht mehr eingegrenzt, es ist flächendeckend. So, nun haben wir hier Thomas Mann,
den ich auch sehr verehre, der hat also nach seiner Rückkehr aus dem US-Exil den Aufruf an die Europäer gemacht, 1953. Und da hat er geschrieben, Europa als ökonomische Kolonie, militärische Basis, Glacier, also Vorfeld, im zukünftigen Atomkreuzung gegen Russland zu behandeln, als ein zwar antiquarisch interessantes und bereisenswertes Stück Erde,
um dessen vollständigen Ruin man sich aber den Teufel scheren wird, wenn es den Kampf um die Weltherrschaft gibt. Und da sind wir jetzt gerade an. Win in a complex world. Und hier Einstein, der mir auch sehr lieb und teuer ist, sagte, Frieden kann nicht durch Gewalt erhalten werden. Er kann nur durch Verständnis erreicht werden.
Und da fehlt es ja komplett. Da fehlt es ja komplett. Also der westfälische Frieden, und ich bin billig dankbar, dass ich heute hier in Oserbrück sein darf, der wäre ein Vorbild, um dem nachzueifern. Ein Vorbild, ja, mit Sicherheit. Und das haben wir. Und nun zu Wege aus der Gefahr. Es sieht also nicht ganz so rosig aus.
Es fällt mir schwer, Wege aus der Gefahr aufzuzeigen. Aber ich denke, wir können das nur im kleinen Rahmen machen. Jeder für sich. Und ich habe da mal zusammengefasst und bin dann auch dankbar, wenn Sie sich dann nachher einbringen. Also für mich ist Frieden in Freiheit durch Wahrheit, das ist mein Wahlspruch.
Und der kommt eigentlich von Karl Theodor Jaspers. Der hat das 1958 in seinem Buch zum Frieden geschrieben. Und das ist ja, was im Krieg passiert. Im Krieg passiert, bevor der Krieg überhaupt einsetzt, stirbt vorher die Wahrheit. Grundsätzlich. Die Lüge und die Propaganda sind Geschwister des Krieges. Also, Frieden und Freiheit geht nur durch die Wahrheit.
Was ist die Wahrheit? Wir haben zwei Punkte, nehmen wir mal an, die Y-Achse oben ist plusunendlich und unten ist minusunendlich. Und wenn man sich von diesen beiden Standpunkten aus annähert, dialektisch nach Hegel, dann kommen wir zu einer asymptotischen Annäherung aus der X-Achse. Da kommen wir vielleicht in die Nähe der Wahrheit. Aber so ist sie ja nicht greifbar.
Die muss man sich erarbeiten. Jeder andere Eindrücke hat ja auch. Das geht mit mir ja genauso. Also, das ist das Erste, was wir machen. Und deswegen brauchen wir Aufklärung und müssen Hintergrundwissen verbreiten. Und wir dürfen uns nicht verängstigen oder emotionalisieren lassen. Weil das verhindert unser klares Denken. Das ist ja auch Absicht der Verängstigung.
So, dann solidarische Netzwerke bilden. Ich denke, das machen wir ja hier schon. Und Frieden und Lebensfreude im eigenen Umfeld verwirklichen. Und da muss ich auch sagen, da scheitere ich auch manchmal. Und eine Stütze für die Schwächeren werden. Das geht nur, wenn wir unsere Lebensfreunde, unsere Lebenskraft erhalten, also sehen,
dass wir wirklich gesund bleiben und dass wir mit der Natur auch eins werden. Also sehen, dass viel Sauerstoff in unsere Lungen reinkommt und so weiter das Kopf frei bleibt. Also das ist das, was ich jetzt zunächst mal sagen kann. Sonst sehe ich eigentlich im Moment Moment. Ich sehe nur die einzige Hoffnung, die ich habe.
Ich sehe ein China, das so innovativ ist und ich schließe von dieser Innovation, die ich im Bausektor gesehen habe, schließe ich auf die Rüstungsindustrie und da bin ich überzeugt, dass die nicht viel anders sein wird. Und dass das chinesische Volk die haben 15 Millionen Soldaten, können die ohne weiteres aufstellen, dass die sagen, diese 150 Jahre der Erniedrigung,
der Demütigung, des Leides durch den Westen und durch Japan wird sich nicht noch einmal wiederholen. Mit Sicherheit nicht. Und deswegen glaube ich, dass dieser Angriff auf China, der von den USA geplant ist, vielleicht findet er statt, aber der wird schnell zu Ende sein. Deswegen bin ich überzeugt, dass es diesen großen Krieg nicht geben wird.
Aufgrund meiner Tage jetzt hier in China. Aber ich kann mich natürlich auch ehren, ich weiß es nicht. Also ich darf mich bei Ihnen erstmal ganz herzlich bedanken. Tolle Zuhörer, Zuhörerinnen und Zuhörer.